Chlorfreies Wasser im Swimmingpool

Sauberes und klares Wasser im eigenen Swimmingpool ist für alle Schwimmbadbesitzer ein leidiges Thema. Denn durch eine häufige Benutzung und einer großen, offen liegenden Wasseroberfläche gelangen permanent Schmutz und Bakterien in das Wasser, die das Wasser auf die Dauer verfärben können. Und damit sinkt der Badespaß auf ein Minimum. Die effektivste und einfachste Lösung war daher bislang immer der Gebrauch von Chlor und anderen chemischen Zusätzen, um das Wasser Schmutz- und Keimfrei zu bekommen. Chlor arbeitet zwar höchst effizient, hat aber auch einschlägige Nachteile: Chlor ist nicht gesund für den Organismus, und vor allem Kinder, ältere Menschen und Allergiker klagen über Hautreizungen, Irritation der Atemwege und juckende Ausschläge. Daher entschließen sich immer mehr Besitzer eines Swimmingpools auf alternative Wasseraufbereitung und moderne Schwimmbadtechnik umzusteigen. Der ‚Ozonator’ ist ein Gerät, welches an die Wasserpumpe angeschlossen wird und permanent und vollautomatisch das Wasser aufbereitet. Im Prinzip besteht er aus fünf basalen Einheiten. Der „Starline Ozonator“ produziert das Ozongas, indem Luft mit einem hohen Spannungspotential durch zwei Elektroden strömt. Ein Teil des Sauerstoffs wird somit zu Ozongas umgewandelt. Das „Venturi- Unit“ sorgt dafür, dass das Ozon mit dem Wasser vermischt wird. Die „Druckerhöhungspumpe“ garantiert ein permanentes Ansaugen des Ozons und sorgt für eine optimale Leistung des Ozonators.

Das „Rückschlagventil“ dient zur Prävention, dass kein Wasser in das Gerät laufen kann. Die fünfte Einheit ist das „Flowmeter“,dies dient zur Ablesung der Luftmenge. Umso mehr Luft angesaugt und zu Ozongas umgewandelt wird, umso höher ist die Konzentration des Ozons. Dem Ozonator liegt der Prozess der Oxidation zu Grunde. Das Ozongas bereitet das Wasser auf und tötet Bakterien und weitere schädliche Mikroorganismen ab. Nach dem Prozess zerfällt das Ozongas wieder zu Sauerstoff. Durch diese alternative Art der Wasseraufbereitung kann weitestgehend auf den Zusatz von Chlor verzichtet werden.

5. September 2009 | Von | Kategorie: Freizeit & Sport