Mobiles Internet über UMTS und HSDPA wird günstiger

Es ist nicht das erste mal, dass die Preise für eine UMTS Flatrate radikal fallen. Bereits vor gut einem Jahr sind die Kosten für den mobilen Internetzugang via UMTS und HSDPA um durchschnittlich 25 % gesunken.  Diesmal betrifft die Kostensenkung jedoch nicht so viele Anbieter wie damals vor einem Jahr, sondern die UMTS Flatrates wurden nur bei ein paar Anbietern leicht reduziert. Neben den monatlichen Gesamtkosten, die in den letzten 6 Monaten eher konstant von fast allen Providern gehalten wurden, gibt es mit zunehmender Nachfrage und Anzahl der verschiedenen Angebote für UMTS Tarife, mehr Sonderangebote und sogenannte UMTS Bundles, wie zum Beispiel bei Mobook. Hier bekommen Neukunden die sich für einen 2 Jahresvertrag für mobiles Internet entscheiden, eine Prämie in Form von einem subvensionierten Notebook bei Vertragsabschluss dazu. Solche Angebote lockt schnell sehr viele Neukunden, sodass auch andere Anbieter nach und nach nachziehen. So gibt es bei O2 beispielsweise auch ab sofort die Möglichkeit, das bekannte Internet-Pack L, also eine vollwertige UMTS Flatrate mit einem Notebook zu buchen. Allerdings erhöht sich hier die Grundgebühr um rund 15 Euro je Monat, da man für das Notebook keine große Einmalzahlung leisten muss.

Nicht nur UMTS Flatrates sind derzeit angesagt

In schwierigen Zeiten der Finanzkriese sind immer weniger Menschen tatsächlich bereit, für das Mobile Internet über UMTS einen 2 Jahresvertrag einzugeben. Aber auch Leute, die das Internet für unterwegs nur selten in Anspruch nehmen, benötigen nicht unbedingt eine Bindung an einen UMTS Vertrag. Mit sogenannten UMTS Dayflat-Angeboten deckt man in aller Regel diese Lücke gut ab, da man hier im Prepaidverfahren über UMTS online geht und man somit nur das statsächlich bezahlt, was anfällt. So bietet Vodafone UMTS beispielsweise verschiedene sogenannte Websessions an, die man frei nach belieben und ohne Vertragsbindung für wahlweise 30 Minuten, 2 Stunden oder 24 Stunden ordern kann.  Gesurft wird dabei jedoch nicht wesentlich schlechter als wie mit einem Flarate Vertrag: Bis zu 7,2 Mbit/s sind über HSDPA möglich. Wer großen Wert auf eine schnelle und vorallem konstante Upload-Geschwindigkeit legt, der bekommt über Vodafone dank der guten Versorgung von HSUPA derzeit in Druchschnitt 1,4 Mbit/s zu Augen. In den alltäglichsten Situationen reicht diese Geschwindigkeit sehr gut aus.

2. Juni 2009 | Von | Kategorie: Computer & Internet