Die Provinz Limpopo
Einen Popo bekommt man in Limpopo wahrscheinlich nur zu sehen, wenn man in einer der in dieser südafrikanischen Provinz vorhandenen heißen Mineralquellen baden geht. Ansonsten nennt man diese Provinz erst seit 2002 Limpopo, nach dem Fluss, der Südafrika von Botswana trennt. Bis 1994 war Limpopo Teil der Provinz Transvaal, wie es in alten Romanen gelesen werden kann und davor Teil der Northern-Province. Der Krüger Nationalpark ist wohl eines der bekanntesten Tierschutzgebiete, die hier zu finden sind. Jedenfalls zum größten Teil. Weil vorhin vom Popo die Rede war… Im Krüger Nationalpark existieren große Elefanten- und Büffelherden, also ist die Aussicht auf viele große Elefanten - oder Büffelhintern durchaus möglich. In menschlicher Hinsicht teilen sich allerdings fast 5 Millionen Einwohner eine Fläche von 122.839 km² zum Leben. In der Hauptstadt Polokwane (Pietersburg), das soll einen „sicheren Ort“ bezeichnen, leben rund ein Zehntel davon. 2006 wurden 508.275 Einwohner gezählt. Viele von denen arbeiten auf dem Flugplatz, dem Bahnhof, in einem der vielen hier angesiedelten Industriebetriebe oder in den Diamantenminen in der Umgebung der Stadt.
Vor Hochwasser braucht diese und ihre Einwohner jedoch nicht geschützt zu werden, schließlich liegt diese Stadt 1.312 m über dem Meeresspiegel. Im Jahr 2010 wird eine erheblich größere Menschenmenge zu finden sein, denn Polokwane ist ein Austragungsort, das Peter- Mokaba-Stadion, Austragungsort der Fußball- Weltmeisterschaften. Bis dahin können sich Touristen und einheimische Wanderer am Waterberg in den Game Reserves, ebenso unterhalten wie in der Soutpansberggegend, eine der schönsten Gebiete des Landes, Mopane- und Affenbrotbäume dominieren jene Ebene, die nach Zimbabwe, ausläuft.
2. April 2009 | Von Alexander Donabauer | Kategorie: Reisen & Urlaub