Angst vor der Geburt gute Vorbereitung nimmt sie

Viele Frauen fürchten sich vor der Geburt – kein Wunder.
Gerade wenn eine Frau schwanger ist, scheinen sich die Horrormeldungen zu häufen. Das ist nicht wirklich der Fall, es ist oft nur so, dass man Horrorgeschichten bewusst wahrnimmt, wenn man schwanger ist.
Man denkt über Arbeitskollegen, Freunde oder Verwandte nach und über das was sie erzählt haben: Zangengeburt, Komplikationen, rasende Schmerzen, Kaiserschnitt und, und, und.
Die eigene Mutter wird eher sagen: “Diesen Schmerz hast du sofort vergessen, wenn du dein Kind im Arm hältst.”
Das ist wahr! Das ist der einzige Schmerz auf dieser Welt, der sofort wieder vergessen ist. Und Frau erträgt ihn auch besser als allen sonstigen Schmerz auf dieser Welt, denn sie weiß für was.
Die Horrormeldungen darf man als Schwangere zwar registrieren, aber sich nicht davon zerfressen lassen, denn Tatsache ist, wenn die Schwangerschaft ohne Probleme verläuft, gibt es keinen Grund sich zu fürchten. Der Partner ist in der heutigen Zeit meistens bei der Geburt anwesend. Er gibt der Frau Kraft, steht die Geburt mit ihr gemeinsam durch. In der Schwangerschaftsgymnastik lernt die Frau die für die Geburt notwendigen Atemtechniken, um die Wehen gut zu überstehen.
Je gründlicher eine Frau sich auf die Geburt vorbereitet, umso besser!

Schon während der Schwangerschaft kann man sich die Klinik anschauen, in der man entbinden möchte und sich auch über die verschiedenen Geburtarten informieren. Die Hebammen zeigen gerne den Kreissaal und nehmen den Frauen auch schon einmal etwas von der Angst.
Und Frauen, die das Gefühl haben, Hilfe zu benötigen, sollten sich über Anästhesie-Möglichkeiten informieren und ihre Entscheidung bereits bei der Anmeldung in der gewählten Klinik mitteilen.
Beim Gynäkologen oder in der Klinik selbst kann man sich über diese Möglichkeiten informieren und beraten lassen. Wenn dann die Anzeichen der Geburt eines Kindes eintreten, sollte man wissen, wo man entbinden möchte und sich nicht in die nächst beste Klinik fahren lassen.

16. Januar 2009 | Von | Kategorie: Medizin & Familie