Wer geht zu einer Wahrsagerin?

Zu einer Wahrsagerin gehen ganz normale Menschen aus dem alltäglichen Leben. Egal ob es ein Polizeibeamtin, eine Rechtsanwaltsfachangestellte, eine Krankenschwester oder eine Versicherungskauffrau ist. Jedoch kann man davon ausgehen, dass es nur weibliche Kunden gibt, die sich etwas Wahrsagen lassen wollen. Viele Wahrsagerinnen können bestätigen, dass auf zehn weibliche Kundinnen ein männlicher Kunde kommt. Diese könnte daher kommen, dass sich Männer über verschiedenen Sachen nur halb so viele Gedanken machen wie Frauen.

Erhält beispielsweise eine Frau von einem Mann eine SMS mit einem lieben Gruß und einige weiteren Sätzen, sagen wir mal: „Über das Wetter“, liest die Frau die SMS erst ein paar Mal durch. Sie fängt dann an darüber nachzudenken, warum der Mann jetzt diese Nachricht geschrieben hat und gerade diese Mitteilung los werden wollte. Ebenso wird der Abschiedsgruß ganz genau analysiert. Hat der Mann beispielsweise die SMS enden lassen mit: „Bis bald!“ Fragt sich die Frau als nächstes wann „bald“ genau sein könnte. Erhält beispielsweise der Mann genau die gleiche SMS von einer Frau, liest er sie nur kurz durch freut sich auf die lieben Grüße und denkt nicht weiter darüber nach. Bei diesem Beispiel sieht man, wie viele Gedanken sich Frauen über bestimmte Dinge machen, die für Männer eher belanglos sind.

Aus diesem Grund sind Hauptkunden von Wahrsagerinnen Frauen. Jede Wahrsagerin sagt voraus, dass jeder Mensch wenigstens ein Mal im Jahr seine Zukunft voraus sagen lassen soll. Denn sie meinen, dass jemand sein Leben wenigstens in gewissen Dingen nach dem Wahrsagen verändert. Bekommt man von einer Wahrsagerin gesagt, dass eine Krankheit bevorstehe, könnte es sein, dass der Kunde gesünder lebt und sich vielleicht dazu durch ringt endlich mehr Sport zu treiben, so wie er es bereits seit vielen Monaten vor hatte. Somit ist das Wahrsagen nicht immer nur negativer Hokuspokus.

17. April 2008 | Von | Kategorie: Sonstige Artikel