Auch Verhandlungstricks gehören zu einer guten Rhetorik
Wo es um Geld geht, da wird stets knallhart gerechnet und verhandelt. Nur wer im beruflichen Verkaufsgespräch die Stilmittel der Sprache, darunter die Rhetorik, gut beherrscht, hat in dieser Disziplin eine gute Ausgangslage. Alle anderen laufen Gefahr, sich vom Gesprächspartner verbal unterbuttern zu lassen. Letzteres ist nicht gerade der optimale Weg zum geschäftlichen Erfolg.
Aber wie kann man die eigene Rhetorik verbessern und mit welchen Mitteln? Grundsätzlich gilt: Jeder kann an der eigenen Wortgewandtheit arbeiten. Das fällt extrovertierten Menschen sicherlich leichter als den eher introvertierten und zurückhaltenden Charakteren. Aber Erfolge kann wirklich jeder Gesprächstyp erzielen. Am besten hilft: üben, üben und üben.
Besonders im Verkauf helfen klassische Verhandlungstricks , die man einfach kennen muss, um zum Zug zu kommen. Wie man solche Tricks am besten anwendet verraten entweder gute Rhetorik-Ratgeber oder Fort- und Weiterbildungen mit Trainings, die auf die individuelle Situation jedes einzelnen zugeschnitten sind. Solche Simulationen sind die beste Möglichkeit, um die Theorie gleich auch in die Praxis umzusetzen. Sich rhetorisch fit zu machen ist übrigens keine Schande: selbst gestandene Manager nehmen regelmäßig an Rhetorik-Seminaren teil, um das eigene Know-how zu reflektieren und zu erweitern. Das ist übrigens im Sinne vieler Personalverantwortlicher und Chefs, die sich durch gute Rhetorik und das Wissen um die abgezocktesten Verhandlungstricks natürlich einen guten Profit für das ganze Unternehmen versprechen. Wenn Sie sich also dafür interessieren, ihr Sprachgefühl und ihre Ausdrucksweise bei einem Rhetorikseminar zu verbessern, sollten Sie ihren Vorgesetzten darauf ansprechen. Oftmals übernehmen Firmen die Kosten von Seminaren für ihre Mitarbeiter.
Von: Veronika Dohmen, vdohmen[ @ ]yahoo.de
18. Oktober 2007 | Von Zootwoman | Kategorie: Arbeit & Bildung