Gedichte zur Liebe
Gedichte und Liebe gehören zusammen wie Herz und Schmerz, wie Sehnsucht und Begehren.
Viele Menschen, die sich verliebt haben, teilen dies ihrer neuen großen Liebe in einem Gedicht mit. Manche Hobbydichter achten hierbei darauf, dass sich die Gedichte reimen, übersehen aber zugleich alle weiteren traditionellen Merkmale der Dichtkunst. Es gibt kein Versmaß, die Strophen sind unterschiedlich lange und auch die Reime erscheinen als gezwungen.
Heute geschriebene Liebesgedichte dürfen frei formuliert sein; sie benötigen weder Versmaß noch Reim. Allerdings sollte der Leser das Gefühl haben, der Dichter habe auf diese traditionellen Gedichtmerkmale verzichtet, weil sie für seine Aussage nicht wichtig. Der Leser darf auf keinen Fall das Gefühl bekommen, der Dichter hätte alleine deshalb auf Reime oder Versmaß verzichtet, weil er nicht besser dichten kann.
Ein sehr schönes Stilmittel, insbesondere für ein Gedicht über die Liebe, besteht darin, dass die Anfangsbuchstaben jeder Zeile den Namen der Bedichteten widerspiegeln. Heißt die Angebetete Sarah, so beginnt die erste Zeile mit S, die zweite mit A, die dritte mit R, die vierte mit A und die fünfte mit H. Danach kann ein neuer Satzanfang mit “Ich liebe Dich…” gebildet werden.
In einem ersten Liebesgedicht darf die sexuelle Komponente der Liebe sanft angedeutet werden. Sie zu stark zu betonen ist jedoch nicht empfehlenswert. Im Internet gibt es ein breit gefächertes Angebot rund um das Thema Gedicht Liebe.
19. September 2007 | Von silvie | Kategorie: Freizeit & Sport